Auszüge aus dem Kirchenboten
Januar bis März 2007
 
         
  Inhaltsverzeichnis:
  1. Geistliches Wort
  2. Veranstaltungen
  3. Berichte und Informationen
  4. Schlußwort
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  Nachgedacht  
     
  Christen sind wie ein Strauß bunter Blumen  
 

Wie schön ist es, einen bunten Strauß verschiedener Blumen geschenkt zu bekommen. Ich z. B. habe keinen größeren Wunsch zum Geburtstag als einen bunten Strauß - möglichst vom Feld. Möglichst bunt und möglichst viele verschiedene Formen von Blumen: eine Mischung aus Garten- und Feldblumen ist mir am liebsten. Es gibt so viele verschiedene Blumen: Mohn und Löwenmäulchen, Schafgarbe und Hyazinthen und vieles mehr. Manchmal einfaches Unkraut und manchmal die schönsten gezüchteten Blumen, die dann wieder ausgewildert wurden. Für mich ist es ein Ausdruck von Natürlichkeit und Lebendigkeit von Fülle und Verschiedenheit.

Solch ein bunter Strauß ist die christliche Gemeinde für mich. Wir selbst, unsere Gemeinschaft ist so ein bunter Strauß. Ähnlich wie bei den Blumen gibt es unter uns Christen Große und Kleinere, Schlanke und Fülligere. Alles ist vertreten - und das ist gut so. So wie die Blumen aus den verschiedenen Ecken des Feldes oder des Gartens stammen, so wir aus den unterschiedlichsten Gegenden unseres Landes. Wir kommen aus verschiedenen Elternhäusern, aber nur gemeinsam ergeben wir einen solchen bunten Strauß.

Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist. Es sind verschiedene Glieder, aber es ist ein Leib wie Paulus es im 1 . Korintherbrief ausdrückt.

Ich finde es schön, zu erleben, wie jeder von uns seine Gaben und Fähigkeiten einsetzt - nicht nur für sich, sondern für die Gemeinschaft. Das ist durchaus nicht selbstverständlich. Die einen spielen ein Instrument oder singen im Chor, die anderen bereiten einen besonderen Gottesdienst vor. Es gibt unter uns die Computerspezialisten, die Sportler und die Organisationstalente. Manche verleihen der Gemeinde durch ihre lockere Art den Schwung und andere sorgen für den ruhigen Ausgleich.

Indem alle von uns etwas Unterschiedliches einbringen, entsteht ein farbenfrohes Bild. Dabei ist es nicht so entscheidend, daß immer alle das Gleiche machen. Das Bild vom Strauß sähe bestimmt etwas seltsam aus, wenn alle Blumen nach links oder rechts fielen oder alle gerade in die Höhe zeigen würden. Beruhigend ist für mich dabei, daß wir einen inneren Halt haben. Bei aller Freiheit oben, sind die Blumen unten miteinander verbunden und finden ihre Standfestigkeit durch die Vase. So eint uns die Liebe untereinander und der Geist Gottes, der in uns ist. Es sind verschiedene Gaben, aber es ist ein Geist. Gott ist es, der uns blühen läßt - in den unterschiedlichsten Farben. Und ich hoffe, daß wir weiterhin so ein bunter und lebendiger Strauß bleiben.
Amen.

Ihre Pfarrerin

Christiane Börstinghaus

 
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  Veranstaltungen  
 

Öffnungszeiten der Kirche St. Kilian

 
 

Die Kirche St. Kilian ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

15. April bis 15. September
täglich von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr

16. September - 14. April
Montag bis Freitag von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Samstag und Sonntag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Unsere Kirche lädt Sie ein vorbei zu schauen, zur Ruhe zu kommen, eine Kerze anzuzünden, ein Gebet zu sprechen. Ihre Anliegen können Sie auch an unsere Gebetswand heften, sie werden dann in einem der folgenden Gottesdienste mit in die Fürbitte aufgenommen. Lassen Sie sich einladen, treten Sie ein!

 
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  Berichte und Informationen  
 

Missionsflieger in Papua-Neuguinea
Gemeindeabend mit Martin Köhler

 
 

Herzliche Einladung ergeht zu einem Gemeindeabend, an dem Martin Köhler, aus Emskirchen stammend, über seine zukünftige Tätigkeit als Missionsflieger in Papua-Neuguinea berichten wird. Er schreibt uns dazu folgenden Bericht:

"Wir werden im Juni 2007 für drei Jahre über Australien nach Papua Neuguinea (PNG) reisen. In beiden Ländern werde ich (Martin) für Mission Aviation Fellowship (kurz. . MAF) fliegen. Die Zeit in Australien dient in erster Linie der Vorbereitung auf PNG.
In den ersten Wochen werden wir mehrere Kurse von MAF in verschiedenen Städten Australiens besuchen. Dann ist erstmals wieder lernen angesagt. Australisches Luftrecht! Nach erfolgreicher Prüfung und einem Checkflug geht es nach Arnhem Land, ein Teil des Northern Territory indem ausschließlich Aborigines wohnen! Dort führt MAF Hilfsflüge, Notfallflüge und Transportflüge für die einheimische Bevölkerung durch. Da die Topographie des Arnhem Land wesentlich überschaubarer ist als PNG, werde ich dort die für PNG erforderlichen Flugstunden sammeln und mich intensiv mit den Flugzeugtypen vertraut machen.

Sobald alte Vorraussetzungen erfüllt sind, geht es nach Papua Neuguinea! Wir werden vermutlich die erste Zeit in Mount Hagen stationiert sein - das ist die Zentrale von MAF in PNG! Je nach Pilotenbedarf werden wir dann unseren Einsatzort zugewiesen bekommen. Wie die meisten Hilfsorganisationen, so ist auch MAF eine auf Spenden angewiesene Organisation. D.h. sämtliches Material (Flugzeuge, Hangars, Werkzeuge etc.) und Personal (Piloten, Flugzeugmechaniker, Büroangestellte etc.) werden durch Spenden finanziert! Wir, als Familie, sind sehr dankbar, daß uns ein professionelles Missionswerk zur Seite steht! Ich (Martin) bin bei Mission EineWelt angestellt."

Der Abend findet am Freitag, 11.Mai 2007 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus, Kirchplatz 6, statt. Sie sind alle ganz herzlich dazu eingeladen!

 
     
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Wir denken an unsere verstorbene Mesnerin

 
 
    Ich aber, Gott, hoffe auf dich und spreche:
Du bist mein Gott. Meine Zeit steht in deinen Händen.

Psalm 31, 15,16

Die Kirchengemeinde Emskirchen trauert um ihre Mesnerin

Frau Irina Haag

die völlig unerwartet von Gott aus diesem Leben abgerufen wurde.
Wir danken ihr für sieben Jahre treuen Dienst
in ihrer Kirche St. Kilian zu Emskirchen.
Wir wissen sie geborgen bei Gott.

Kirchenvorstand und Kirchengemeinde Emskirchen
Im März 2007

 
 
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Haushaltsplan für das Jahr 2007

 
  In seiner Sitzung am 15.Februar hat der Kirchenvorstand den Haushaltsplan für die Kirchengemeinde Emskirchen und für die Filialkirchenstiftung Rennhofen beschlossen. Der Haushalt für die Kirchengemeinde Emskirchen sieht Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 162.269,00 Euro (Vorjahr 163.574,00 €) vor. Für die Filialgemeinde Rennhofen sind Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 6.928 Euro (Vorjahr 8.680,00 €) vorgesehen.  
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Inventarisierung des Gemeindeeigentums

 
 

In der Evang.-Luth. Kirche in Bayern sollen alle Vermögenswerte (Paramente, Bilder, Figuren, Abendmahlsgeräte etc.) inventarisiert (erfaßt) und katalogisiert werden. Für diese Arbeit soll für den Bereich unserer Kirchengemeinde eine Kostenschätzung erstellt werden.

 
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Herzliche Einladung zum Kindergottesdienst

 
 

Der Kindergottesdienst findet an jedem Sonntag parallel zum Erwachsenengottesdienst um 9.30 Uhr statt.
Dies gilt auch für die Sommerferien!

Am ersten Sonntag im Monat beginnt der Kindergottesdienst gemeinsam mit den Erwachsenen in der Kirche. Die Kinder treffen sich rechts vorne auf den ersten Bänken oder sitzen bei ihren Eltern. Vor der Predigt gehen wir dann gemeinsam ins Gemeindehaus und setzen dort den Kindergottesdienst fort.
An allen weiteren Sonntagen beginnt der Kindergottesdienst gleich im Gemeindehaus (oberhalb der Kirche, Westeingang, 1. Stock).

Bitte motivieren Sie ihr(e) Kind(er) und bringen Sie es/sie zu uns. Sie können zum Eingewöhnen des Kindes auch gerne mitkommen. Wir freuen uns über jeden kleinen und großen Besucher!

Das Kindergottesdienst-Team

 
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Gemeindeberatung

 
 

Zur Gestaltung der künftigen Arbeit in unserer nun aus den drei Gemeinden Dürrnbuch, Emskirchen und Neidhardswinden bestehender Pfarrei wird durch Diakon Roßberg aus Rummelsberg eine Gemeindeberatung durchgeführt. Der Kirchenvorstand wird in gemeinsamen Sitzungen mit den Kirchenvorständen aus Dürrnbuch und Neidhardswinden die weiteren Schritte erarbeiten und hofft, daß am Ende ein Ergebnis erzielt werden kann, das allen drei Gemeinden gerecht wird und das eine gute und gleichmäßige Versorgung durch die Hauptamtlichen unserer Pfarrei ermöglicht. Über die Ergebnisse der Gemeindeberatung werden wir Sie wieder unterrichten.

 
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  Neue Mesnerin in St. Kilian  
  In einer Sondersitzung am 18.3.2007 hat der Kirchenvorstand Frau Anna Vorrat als neue Mesnerin für die St. Kilianskirche eingestellt. Bereits seit September 2006 hat Frau Vorrat, auf Wunsch unserer verstorbenen Mesnerin Frau Irina Haag, die Pflege der Außenanlagen übernommen. Der Kirchenvorstand ist dankbar, daß so schnell wieder eine Mesnerin für St. Kilian gefunden werden konnte. Frau Vorrat wird in den nächsten Wochen noch in ihre neue Tätigkeit eingearbeitet. Sie wird im Festgottesdienst am Ostersonntag um 9.30 Uhr in ihren Dienst eingeführt.  
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  Weiter wurde beschlossen  
 
  • der Kollektenplan für das 1. Hj. 2007,
  • für das Gemeindehaus ein Stehpult anzuschaffen,
  • auf einen neuen Teppich im Mittelgang der St. Kilianskirche zu verzichten und
  • das Kirchgeld 2007 wieder je zur Hälfte für die St. Kilianskirche und für den Gemeindesaal zu verwenden.
 
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Berliner Jedermann Festspiele

 
  in der Oberpfarr- und Domkirche zu Berlin

Über 20 Gemeindeglieder haben sich bereits für die Jedermann-Festspiele in Berlin angemeldet. Wir fahren am Freitag, 19.Oktober 2007 nachmittags mit der Bahn (Kosten für Hin- und Rückfahrt ca. 45 €) nach Berlin. Am Abend des ersten Tages beziehen wir unsere Unterkunft und wollen dann mit einem gemeinsamen Abendessen den Tag ausklingen lassen. Der Samstag steht den Teilnehmern zur freien Verfügung. Mit einem Besuch im Bode-Museum, oder der Holocaust-Gedenkstätte, oder in einem der zahlreichen anderen Museen, oder einfach einem Stadtbummel, können Sie den Tag nach Ihren Wünschen gestalten. Am frühen Abend treffen wir uns wieder zum gemeinsamen Abendessen um dann um 20.00 Uhr im Dom die Jedermann-Aufführung zu besuchen. Rene Kollo, Ilja Richter, Brigitte Grothum und Barbara Becker sind nur einige der bekannten Namen, die an dieser Aufführung mitwirken. Umrahmt wird das Stück mit Musik von Johann-Sebastian-Bach. Karten gibt's zum Preis von 14,15 bis 59,00 Euro. Am Sonntag besuchen wir dann noch einen Gottesdienst in Berlin, bevor wir am frühen Nachmittag wieder die Heimreise antreten. Wenn Sie sich uns noch gerne anschließen würden dann melden Sie sich bitte bis spätestens 15. April 2007 bei Rudolf Rögner, Tel. 1286.

 
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  Die Glücksbude sucht Mitarbeiter  
  Mit der Kirchweih 2007 beenden Herr und Frau Dieter und Frieda Eschenlohr nach 20 Jahren ihre Arbeit in der Leitung und Organisation unserer Glücksbude. Mit Herrn Reinhold Werner haben wir zwar einen Nachfolger gefunden, er braucht aber dringend weitere Männer und Frauen, die ihm bei der Bewältigung dieser großen Aufgabe helfen. Wenn Sie sich angesprochen fühlen geben Sie bitte bei Fam. Eschenlohr, Tel. 824560 oder bei Herrn Werner, Tel. 860023 Bescheid.  
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  Unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden 2007  
 
Binöder Anja Bottenbacher Str. 2
Friedrich Tina Ebersbach 16
Gerber Maren Georg-Kolb-Str. 6
Hechtel Magdalena Erlanger Str. 4
Hofmann Jennifer Kaltenneuses 10
Kopplin Laura Bahnhofstraße 18
Oswald Marika Beethovenstraße 1
Popp Katrin Lindenstraße 7
Reichel Viktoria Hermann-Oberth-Str. 20
Strnad Lisa Hermann-Oberth-Str. 6
Werner Angelika Neustädter Straße 8
Zawada Ronja Konrad-Schuler-Str.1
Zech Janine Flugshof 16
 

Konfirmationssegen:

Gott Vater, Sohn und Heiliger Geist
gebe dir seine Gnade:
Schutz und Schirm vor allem Argen,
Stärke und Hilfe zu allem Guten,
daß du bewahrt werdest im rechten Glauben.
Friede sei mit dir. Amen.

 
Brehm Tim Am Einspann 16
Derus Michael Rennhofen 12a
Eckenbrecht Frank Waldstraße 16a
Eskofier Jakob Neuschauerberg 14
Feder Christoph Dürrnbuch 1
Fuhrmann Martin Marktstraße 3
Goller Reiner Beethovenstraße 8
Götz Fabian Beethovenstraße 24
Haas Oliver Georg-Kolb-Straße 12
Haßler Oliver Mittlere Bergstraße 3
Hermann Thomas Lerchensteige 5
Holzberger Fabian Borbath 21
Hubert Manuel Elgersdorfer Weg 23
Maier Felix Max-Planck-Straße 8
Mandybura Artur Ziegelhüttenweg 21
Mondrejevski Jakob Erlanger Straße 14a
Pfann André Josef-HaydnStraße 5
Roder Jens Lerchensteige 4
Roderus Stefan Beethovenstr. 33
Sandner Christina Beethovenstr. 20
Scheller Kim Mozartstraße 5a
Schönleben Tobias Bahnhofstr. 16
Tschapke Oliver Eckenberg 12
Ullrich Manuel Max-Planck-Str. 23
 
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  Termine zur Konfirmation  
  Samstag, 21.April 2007,15.30 Uhr
Beichtgottesdienst der Konfirmanden
mit Feier des Heiligen Abendmahls für die Angehörigen

Sonntag vom Guten Hirten, Misericordias Domini, 22.April 2007, 09.30 Uhr Konfirmations-Festgottesdienst
mit Feier des Heiligen Abendmahls für die Konfirmanden

 
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  In aller Freiheit verbindlich leben  
  Zwei Tage oder Wochenenden der Hauskreise

30.6. bzw. 29.6.-1.7.2007, Selbitz,
Communität Christusbruderschaft

13.10. bzw. 12.-14.10.2007,
Communität Casteller Ring,
Schwanberg

Darin liegt eine große Herausforderung für Hauskreise: Lebendiger Glaube ist so frei, verbindlich zu sein. Die Spiritualität des gemeinsamen Lebens läßt sich bei den Communitäten hautnah erleben. Gehorsam im biblischen Sinn des Hörens auf Gott und die Geschwister spielt dabei eine wichtige Rolle. An diesem Hauskreistag erhalten Sie - musikalisch begleitet durch Andy Lang - Anregungen durch Impulsreferate, vielfältige Workshops und gottesdienstliches Leben. Die Vorstellung und Auswahl der Workshops erfolgt am Samstag vor dem Mittagessen. Themen sind unter anderem: "Auf die Bibel hören", "Bibelarbeit im Gehen", "Hörendes Geben, Schweigen und Hören", "Auf die innere Stimme hören", "Hörende Seelsorge", "Hörende Leitung", "Auf einander Hören", "Rechtzeitig aufhören", "Enneagramm", "Nachgefragt (Gespräch über communitäres Leben)".

Das Besondere:
Dieser Tag ist eingebettet in ein familienfreundliches Hauskreiswochenende vom 29. Juni bis 1. Juli bzw. vom 12. bis 14. Oktober 2007. Dabei wird in den Kernzeiten des Hauskreistages Kinderbetreuung (ab vier Jahren) angeboten. Das eröffnet die Chance, sowohl als Tagesgast zum Hauskreistag zu kommen als auch im Rahmen eines Wochenendes communitäres Leben näher kennen zu lernen, vor Ort zu sehen, wie verbindliches Leben in aller Freiheit Gestalt gewinnt - durch Christus: Durch ihn allein haben wir Zugang zueinander, Freude aneinander, Gemeinschaft miteinander" (Dietrich Bonhoeffer).

In diesem Sinne: "Kommt und seht!"

Anmeldungen an das
Amt für Gemeindedienst in der Evang.-Luth. Kirche in Bayern
Hauskreisarbeit, Postfach 440465, 90209 Nürnberg
Pfr. Dr. Thomas Popp,
Amt für Gemeindedienst/Hauskreisarbeit
oder bei
Pfr. i. R. Carl-Adolf Lehner, Hauskreisbegleiter,
Margeritenweg 4, Emskirchen,
Tel: 09104186528

 
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  Kirchliches Leben in Zahlen  
  Auf den folgenden Seiten finden Sie wieder eine ganze Reihe von Zahlen aus dem Leben unserer Gemeinde. Sehr erfreulich ist dabei, daß sich beim Gottesdienstbesuch an den Zählsonntagen eine große Stabilität zeigt, die zwar jedes Jahr, aus den sicher unterschiedlichsten Gründen, gewissen Schwankungen unterliegt, aber doch deutlich macht, daß der Gottesdienst in unserer Gemeinde nach wir vor der Mittelpunkt des Gemeindelebens ist. Sonntag für Sonntag und an den Feiertagen lassen sich viele Menschen aus unserer Gemeinde einladen, in der Gemeinschaft mit anderen, Gottesdienst zu feiern. Wenn wir die Besucher unserer Chöre, Gruppen, Kreise und der Jugendlichen beim CVJM hinzurechnen, ergibt sich eine große Zahl an Männern, Frauen, Jugendlichen und Kindern, die von unseren Angeboten Gebrauch machen und in unsere Gottesdienste und Veranstaltungen kommen. Darüber sind wir sehr froh und dankbar.

Positiver Trend in der EKD

Auch unsere bayerische Landeskirche und die Evangelische Kirche in Deutschland führen genau Buch über das kirchliche Leben. Und da gibt es erfreuliches zu berichten! Im Jahr 2005 hat die Zahl der Kirchenaustritte deutlich abgenommen und die Zahl der Kircheneintritte weiter zugenommen. So verzeichnet die Statistik für die EKD im Jahr 2005 119.561 Austritte, denen 64.595 Eintritte gegenüberstehen, so daß 54,02% der Austritte durch Eintritte kompensiert wurden. Der Anteil der Eintritte zu den Austritten lag bisher immer bei rund 25%. Die Zahl der Kirchenmitglieder hat somit im Jahr 2005 um nur noch 54.966 Personen abgenommen. Allerdings ist auffallend, daß unsere bayerische Landeskirche mit einer Eintrittsquote von nur 34,5% die mit Abstand schlechtesten Zahlen aufweist. Der Anteil aller anderen Landeskirchen liegt (mit Ausnahme der Pfalz, wo er 45,0% beträgt) bei über 50%. Am besten schneidet die Landeskirche in Anhalt ab. Sie ist die einzige Landeskirche, in der mehr Ein- als Austritte (+53,9%) zu verzeichnen sind. Danach folgt die Mecklenburger Kirche, in der 85,2% der Austritte durch Eintritte ausgeglichen werden. Und auch die im urbanen, großstädtischen Raum tätige Berliner Landeskirche hat mit 50,1% noch ein respektables und erfreuliches Ergebnis aufzuweisen.

Zahlen der katholischen Kirche

Aus der katholischen Kirche in Deutschland sind im gleichen Zeitraum (2005) 73.397 Personen ausgetreten. Allerdings sind nur 16.168 Männer und Frauen eingetreten, so daß der Verlust an Gläubigen mit 73.397 Personen im Jahr 2005 erstmals höher ist als in den evangelischen Landeskirchen. Aber auch in der katholischen Kirche ist die Zahl der Austritte auf einem Tiefstand angekommen.

Viele treue Mitarbeiter

Ein ganz großer Schatz sind die vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich in unserer Kirche und in unserer Gemeinde in den unterschiedlichsten Bereichen engagieren. Auf 252 Männer, Frauen und Jugendliche können wir dabei zählen. Ihnen gebührt ein ganz besonderer Dank für die viele Zeit und Kraft die sie in ihre Arbeit in den unterschiedlichsten Bereichen investieren und ohne die Gemeindearbeit nicht mehr vorstellbar und möglich wäre.

Großzügige Spender

Viele Gemeindeglieder unterstützen uns das ganze Jahr über mit ihren Spenden, Gaben und Einlagen. Für welche Zwecke Ihre Gelder Verwendung finden, können Sie aus der Aufstellung auf Seite 31 ersehen. Nachdem wir im vergangenen Jahr keine großen neuen baulichen Maßnahmen in Angriff genommen haben, ging die Summe der Spenden deutlich zurück. Aber unsere Gemeindeglieder haben in den letzten Jahren finanziell großartiges geleistet und so ist es nur mehr als verständlich, daß im Jahr 2006 hier eine gewisse "Beruhigung" eintrat. Für alle Gaben und Spenden möchten wir uns ganz herzlich bedanken und Sie bitten, die Arbeit in unserer Gemeinde, in unserer Landeskirche, in der Diakonie und überall wo kirchliche Arbeit geschieht, auch weiterhin mit Ihrer Spende zu unterstützen.

 
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  Unsere Gemeinde in Zahlen  
 

im Jahr

 2006: 2005:
Taufen 28 27
Konfirmandinnen und Konfirmanden 42 37
Trauungen 8 11
Bestattungen 26 24
Gottesdienste 112 110
Kindergottesdienste 46 51
Kinder bei der Kinderbibelwoche 122 129
Besucher/-innen bei Kirchenmusikveranstaltungen 1017 670
Ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter 252 250
Kirchenaustritte 9 3
Kircheneintritte u. Erwachsenentaufen 1 4
 
     
  Gottesdienstbesucher  
 

im Jahr

2006 2005
Invokavit - 1.Sonntag in der Passionszeit-** 162 162
Karfreitag** 330 329
Ostern 615 540
Erntedankfest** 389 401
1. Sonntag im Advent** 274 255
Jahreswechsel 348* 333
Heiliger Abend** 1900 1880
Teilnehmende am Hl. Abendmahl 1863 2114
 
  *da 2006 Silvester ein Sonntag war und am Vormittag ebenfalls ein Gottesdienst
stattfand, betrug die Gesamtzahl der Gottesdienstbesucher zum Jahreswechsel
sogar 438 Personen.
** offizielle Zählsonntage in der Landeskirche
 
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  Ihre Gaben für die Kirche am Ort (eigene Gemeinde)  
 
Spendenzweck 2006 2005
Klingelbeutel und Kollekten am Ausgang 13.551 14.927
St. Kilianskirche, Gemeindehaus, Friedhof, Orgel,
Gemeindesaal, Kirche Rennhofen, Auferstehungskirche
19.059 35,630
Gemeindl. Einrichtungen (Kindergärten, Diakonie) 6.225 5.328
Diakonische Aufgaben 513 568
Jugendarbeit und Kindergottesdienst 4.051 4.934
Sonstige gemeindliche Arbeit, Chöre, Kreise, etc. 2.909 2.201
Einlagen bei Beerdigungen 3.363 3.045
Gesamt: 49.671 66.633
     
 
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  Ihre Gaben für die Kirche in Bayern oder weltweit  
 
Spendenzweck 2006 2005
Landeskirchliche Kollekten 6.560 6.690
Weltmission / Ökumene (einschl. Januarsammlung) 4.649 6.734
Diakonie (einschl. Frühjahrs- u. Herbstsammlung und Julisammlung für kirchl.-diakon. Wiederaufbau) 10.707 13.977
Gustav-Adolf-Werk/ Martin-Luther Verein 308 182
Brot für die Welt (Sammlung und Einzelspenden) 9.363 10.402
Sonstiges 158 969
Gesamt: 32.745 38.954
 
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  Haussammlung im Dezember 2006 für "Brot für die Welt"  
  Die Haussammlung für "Brot für die Welt' im Dezember 2006 erbrachte insgesamt 4.750,74 Euro. Herzlichen Dank, liebe Gemeinde, für die reichen Spenden und herzlichen Dank allen Sammlerinnen und Sammlern für ihren Gang von Haus zu Haus.  
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  Spangenberg-Kleidersammlung  
  Zu danken gilt es auch für die angelieferten Altkleider bei der Spangenberg-Kleidersammlung im Oktober 2006. Über 2 Tonnen Altkleider (genau 2150 kg) wurden von Ihnen, liebe Gemeindeglieder, in die Garage am Kirchplatz gebracht. Damit haben wir nach Diespeck das zweitbeste Ergebnis im Dekanat Neustadt erzielt. Und denken Sie bitte jetzt schon daran: Die nächste Spangenberg-Kleidersammlung findet vom 26.11. bis 1.12.2007 in unserer Gemeinde statt.  
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  Weltmissionssammlung im Januar  
  Die Januarsammlung, die traditionell für die Weltmission bestimmt ist, erbrachte in diesem Jahr 905,00 € (Vorjahr 768 €). Herzlichen Dank all denen, die durch eine Überweisung auf unser Konto dieses schöne Ergebnis ermöglichten und so mit dazu beitragen, daß das Evangelium in der Welt verkündet werden kann.  
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  Stühle für den Gemeindesaal  
  Auf unseren Aufruf im Kirchenboten hin haben wir bisher 105 Stühle zu je 40 Euro gespendet bekommen. (Stand 20.3.2007) Ganz herzlichen Dank den Spendern, die es uns ermöglicht haben, neue Stühle für unseren Gemeindesaal anzuschaffen, die den gesetzlichen Vorgaben (Panikbestuhlung) entsprechen. Insgesamt haben wir 150 neue Stühle gekauft. Wenn Sie gerne noch einen Stuhl spenden möchten, können Sie dies tun, indem Sie 40 Euro auf das Konto der Evang.-Luth. Kirchengemeinde Emskirchen, Nr. 240001487 bei der Sparkasse Emskirchen überweisen. Nochmals ganz herzlichen Dank für die bisherige großartige Unterstützung. Wenn der Saal wieder komplett renoviert ist werden wir alle Spender zur Besichtigung einladen um "Sitzprobe" auf "ihrem" Stuhl zu nehmen.  
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  Schlußwort  
  Was ich noch sagen wollte, liebe Gemeinde, ist, ...

... daß wir im Kirchenvorstand beschlossen haben, in Zukunft Hostien beim Abendmahl zu verwenden, die aus Bio-Dinkelmehl hergestellt werden. Wie Sie vielleicht wissen, werden unsere Hostien in der Hostienbäckerei in Neuendettelsau von Neuendettelsauer Diakonissen gebacken, die diesem Handwerk mit viel Liebe nachgehen. Beim Besuch der Hostienbäckerei, die Gemeindeglieder nach Vorankündigung sicher auch einmal anschauen können, merkt man, wie viel Sorgfalt die Herstellung der Hostien erfordert. So werden z.B. Hostien, die keinen einwandfreien Rand haben, aussortiert. Der Besucher kann dann eben diese "Ausschuß-Ware" kosten. Und stellt fest: die Hostien schmecken sehr gut, weil sie ganz frisch sind. Unsere bisherigen, normalen Hostien schmecken manchen "nach nicht viel". Vor allem von den Konfirmanden ist das immer wieder zu hören. Das liegt wohl daran, daß die Hostien bei uns einige Zeit aufbewahrt werden und nicht vor jedem Abendmahl bestellt werden können.

Was bei den Bio-Dinkelmehl-Hostien nicht so auffällt, weil sie kräftiger schmecken. Außerdem haben wir nach Verkostung "aller verfügbaren Hostien" im Kirchenvorstand entdeckt, daß die Bio-Dinkelmehl-Hostien von allen am besten schmecken. Deshalb werden wir diese ab jetzt verwenden. Wenn Sie nun denken, daß es wohl wichtigere Probleme auf der Welt gibt, so möchte ich Ihnen einerseits recht geben. Andererseits denke ich aber sollten wir für die Mitte unseres Glaubens, die das Abendmahl neben der Verkündigung des Evangeliums ja darstellt, nur Gutes verwenden: wie die goldenen Gefäße, Kelch und Patene, so edlen Wein, wirklich sehr guten Traubensaft und eben auch besondere Hostien. Übrigens, auch die Bio-Dinkel-Hostien haben die Symbole eingeprägt, die uns an Jesu Sterben und Auferstehen und seine Wiederkunft erinnern: den Gekreuzigten, Alpha und Omega, ein Lamm mit Siegesfahne.

... daß wir ebenfalls im Kirchenvorstand einen Brief von Pfr. Lockl aus Trautskirchen gelesen haben, den dieser an den Umweltbeauftragten der Landeskirche, Pfr. Gerhard Monninger, geschrieben hat. Grund für dieses Schreiben war der Bericht in der Fränkischen Landeszeitung, daß die Augustana-Hochschule, an der bayerische Theologiestudenten ausgebildet werden, plant, künftig mit Getreide zu heizen. Der Artikel war auch provokant überschrieben. Kirche heizt mit Getreide".
Der Trautskirchner Kirchenvorstand steht diesem Vorhaben mit Skepsis gegenüber. So schreibt Pfarrer Lockl, ein Gemeindeglied habe gesagt, das gehe nicht an, daß die Kirche für "Brot für die Welt" sammle und zugleich Getreide verbrenne. Es gebe doch genug Alternativen. Auch bei mir sträuben sich die Haare, wenn ich daran denke, daß Brot, das auf den Feldern wächst, verheizt werden soll. Nun bin ich keine Landwirtin und verstehe zu wenig von der Materie. Allein aus theologischen Gründen kann ich es aber schlecht miteinander vereinbaren, im Vaterunser um das tägliche Brot zu bitten und dieses dann zu verbrennen. Auch wenn es dem Menschen als Wärmequelle dient. Denn bei dieser Verbrennung werden wesentlich mehr Schadstoffe freigesetzt als bei allen anderen Heizungsarten. Ich hätte gute Lust, einmal einen fachkundigen Vertreter aus der Landwirtschaft und der Landeskirche zu diesem Thema einzuladen. Was meinen Sie?

... daß ich zum Thema Amoklauf an den Schulen einen "Aufruf an die Christen in Deutschland" gelesen habe, der dieses heikle Thema so darstellt, daß wir spüren: auch wir, jeder von uns, hat hier eine Verantwortung. Dieser Text spricht davon, warum Schulkinder zu Außenseitern werden: aus Armutsgründen, weil sie zu gute, oder viel zu schlechte Noten haben. Außenseiter zu sein bedeutet aber für so manche, ein schweres Leben zu haben. Verspottet zu werden, z.T. auch angegriffen zu werden, bedeutet, Angst zu haben vor jedem Schultag. Also ducken sich die meisten, einige wenige rasten aus und werden brutal und gewalttätig. Das ist in keinem Fall zu entschuldigen, daß ein junger Mensch dann Amok läuft. Aber man muß etwas dagegen tun, daß es nicht dazu kommt.
Ich zitiere den Brief:
"Wir rufen die Christen in Deutschland auf, daß sie das tun, wovon sie immer reden:
Liebe zu üben! Wenn es in jeder Klasse Menschen gibt, die abgelehnt werden, dann gibt es auch immer in ihrer Umgebung Christen, die sie trösten können,. Wir haben
einen Gott, der sich gerade des Außenseiters annimmt und der vor allem diesem seine tiefe Liebe zeigt. Das ist der Schlüssel, die Welle der Gewalt zu stoppen, den verachteten Schülern zu zeigen, daß man sie liebt und daß sie etwas ganz Besonderes sind. Gerade vielleicht, weil sie ein bißchen anders als die anderen sind. Das öffnet die Türen ihres inneren Gefängnisses und befreit sie zu einem neuen Leben. Dieser Schritt ist gerade für ihre christlichen Mitschüler eine ungeheure Herausforderung, weil sie damit rechnen müssen, die gleiche Verachtung zu ernten, wenn sie sich als Christen bekennen und zu dem Schwachen stehen und ihn verteidigen.

Deshalb müssen die Jugendgruppen und die älteren Christen in den Kirchengemeinden sie in dieser schweren Aufgabe unterstützen. Sie brauchen dafür nicht mehr Geld oder schönere Jugendräume, sondern erwachsene Christen, die für sie da sind. Die Wahrheit ist aber, daß sich viele Erwachsene praktisch nicht um die Jugendlichen Christen kümmern und auch nicht für sie beten. Das muß aufhören, damit die Jugendlichen an ihren Schulen stark sein können. "
Ich denke, das können wir alle: beten. Und hoffentlich auch eintreten für die Schwachen, wenn es nötig ist. Das zählt zum "Tun des Gerechten", an dem Gott sein Wohlgefallen hat.

Es grüßt Sie herzlich

Ihre Pfarrerin

Marianne Grajer-Hechtel

 

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