Auszüge aus dem Kirchenboten
Oktober bis Dezember 2006
 
         
  Inhaltsverzeichnis:
  1. Geistliches Wort
  2. Veranstaltungen
  3. Berichte und Informationen
  4. Schlußwort
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  Nachgedacht  
     
 
ERNTEDANK Wir hielten sein Leben für unsinnig
und sein Ende für ehrlos.
 

Weisheit 5,4

 
  Liebe Gemeinde!

Ein trauriges und unrühmliches Ende eines langen Unternehmerlebens. Selbstmord nach der Aufdeckung von Unregelmäßigkeiten. Wie kam es dazu?
Noch gibt es aktuell keine Gerichtsurteile - nur die Voruntersuchungen der Polizei in zahlreichen Betrieben in Deutschland. Immer mehr ungesetzliches Verhalten kommt ans Licht der Öffentlichkeit. Die zahlreichen Berichte über die Verarbeitung von abgelaufenen und verdorbenen Lebensmitteln erschrecken uns. Wir sind empört: Wem kann man noch trauen? Wer nutzt seine Position nicht zum Betrug aus?

„Ich nicht! - Ich hab ja nichts mit Fleisch zu tun!“ sagen wir schnell. Aber halt! - Geht diese Frage wirklich so weit an uns vorbei? Haben wir uns noch nie zu unrechtem Tun verführen lassen? Haben wir noch nie unrechtmäßig auf Kosten anderer gelebt?
Treibt uns nicht auch manchmal der Neid, die Habgier, oder einfach ein sehr starkes Verlangen dazu, in Versuchung zu geraten?
Wie reagieren wir dann, wenn uns die Versuchung trifft?

Die Aussicht auf schnellen Gewinn bewegt so manchen, den Pfad des Rechts zu verlassen. Die Verführung durch andere Menschen, die Angst um den Arbeitsplatz und vielleicht auch Bestechung oder Drohungen können uns verleiten. Verurteilte Bezieher von Bafög oder der Grundsicherung, die ihre Einkünfte nicht korrekt angegeben haben; Mieter, die ihre Miete einfach nicht zahlen; Leute, die schon vor der Beauftragung wissen, daß sie den Handwerker hinterher nicht bezahlen (wollen); die Anwendung von zweifelhaften Steuertricks und Manipulation am Einkommen - das gibt es auch in Bayern, vielleicht auch mitten unter uns. Und viele haben dabei kein schlechtes Gewissen mehr. Oft hört man: „Die Großen machen es ja auch!“

Ich meine aber: Christen dürfen ihr Verhalten nicht an zweifelhaften Vorbildern festmachen. Unser Verhalten muß sich an Jesus Christus und an seinem Wort orientieren. Für uns zählen die ethischen Maßstäbe, die uns das Evangelium nahelegt. „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“  Wenn ich das ernst nehme und mich liebe, kann ich meinen Mitmenschen nicht ausbeuten, übervorteilen oder gar gesundheitlich schaden, weil ich das mit mir selbst auch niemals machen würde.

Wo jemand den Glauben an Jesus Christus ablehnt und damit die christlich-ethischen Maßstäbe nicht mehr anwendet, entsteht ein Vakuum. - Das entstandene Vakuum wird aber nicht durch „etwas Besseres“ ersetzt, sondern vom Egoismus erfüllt, dem letztlich die anderen egal sind. Es ist durchaus feststellbar: Wo der Glaube fehlt, leiden bald die (armen, schwachen, kranken, alten, jungen) Menschen.

Deshalb sind ein Umdenken und die Umkehr dringend erforderlich, wenn unser menschliches Miteinander weiterhin unter positivem Vorzeichen verlaufen soll. Über ungesetzlichem Tun steht auch keine Segensverheißung, sondern das, was Hiob einmal festgestellt hat: „Ich habe gesehen: Die Frevel pflügten und Unheil säten, ernteten es auch ein.“ (Hiob 4,8).

Wir möchten aber doch eine gute Ernte - an jedem Tag und als Fazit über unser ganzes Leben. Wir wollen ein sinnvolles Leben. Aber dann müssen wir uns auch an Gottes Richtlinien halten.

„Gott sei Dank“ ermöglicht er uns die Umkehr von falsch eingeschlagenen Wegen. Wenn wir unsere Fehler einsehen und vor Gott unsere Schuld bekennen, vergibt er uns und gibt uns die Chance zum Neuanfang.

Wir feiern Erntedankfest für die guten Gaben, die Gott uns gibt.
Wenn ein Mensch von seinen Verfehlungen umkehrt, ist das auch eine gute Gabe Gottes, eine „Ernte“, die Gott uns schenkt, denn die Umkehr hängt genauso von Gottes Güte ab wie das Wachstum auf dem Feld. Auch die Umkehr erbitten wir von Gott und danken dafür.

Ansonsten müssen wir uns mit unseren menschlichen Urteilen über die Ernte eines Menschenlebens sehr zurückhalten. Ein Beispiel dafür ist jener Satz:
„Wir hielten sein Leben für unsinnig und sein Ende für ehrlos.“
Dieses Urteil wurde nicht über einen Sünder oder Ehrlosen gesprochen, sondern über „den Gerechten“. Wir beziehen solche alttestamentliche Aussagen auf Jesus Christus. Er wurde irrtümlich für einen Sünder und Gotteslästerer gehalten. Und doch ist er unser Retter.

Es grüßt Sie ganz herzlich

Ihr Jürgen Bär

 
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  Veranstaltungen  
 

Öffnungszeiten der Kirche St. Kilian

 
 

Die Kirche St. Kilian ist zu folgenden Zeiten geöffnet:

15. April bis 15. September
täglich von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr

16. September - 14. April
Montag bis Freitag von 12.00 Uhr bis 17.00 Uhr
Samstag und Sonntag von 9.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Unsere Kirche lädt Sie ein vorbei zu schauen, zur Ruhe zu kommen, eine Kerze anzuzünden, ein Gebet zu sprechen. Ihre Anliegen können Sie auch an unsere Gebetswand heften, sie werden dann in einem der folgenden Gottesdienste mit in die Fürbitte aufgenommen. Lassen Sie sich einladen, treten Sie ein!

 
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  Berichte und Informationen  
 

Änderung beim Mesnerdienst an St. Kilian

 
 

Auf Wunsch unserer Mesnerin, Frau Irina Haag, wurden die Außenarbeiten (Pflege der Grünanlagen, Kehrdienst, Winterdienst) an der St. Kilianskirche aus dem Arbeitsbereich von Frau Haag ausgegliedert. Sie werden seit dem 1.9. 2006 von Frau Anna Vorrat durchgeführt. Frau Haag ist weiterhin für alle Bereiche innerhalb der Kirche und für die Gottesdienste und Veranstaltungen zuständig.

 
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Einbau der neuen Heizung im Gemeindesaal

 
 

In seiner Sitzung am 22.6.2006 hat der Kirchenvorstand den Einbau der neuen Heizungsanlage im Gemeindesaal am Sportplatzweg beschlossen. Finanziert werden kann diese Maßnahme aus Mitteln des Kirchgeldes und aus den vielen für den Gemeindesaal eingegangenen Spenden. Der Einbau soll im Oktober 2006 erfolgen.

 
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Weitere Beratungspunkte waren:

 
 
  • Im CVJM-Teil des Gemeindehauses sollen dringend notwendige Sicherungsarbeiten an der Treppe durchgeführt und die Situation in den Toiletten verbessert werden.
     
  • Für die Arbeiten in den Grünanlagen rund um die Kirche wird ein neuer Rasenmäher angeschafft.
 
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Ende der Amtszeit des Kirchenvorstandes

 
  Mit der Neuwahl des Kirchenvorstandes am 22.10.2006 endet die Amtszeit des bisherigen Kirchenvorstandes. Dieser trifft sich zu seiner letzten Sitzung, zu der wie immer Zuhörer herzlich willkommen sind, am Donnerstag, 12.Oktober 2006 um 19.30 Uhr im Gemeindehaus. Die erste Sitzung des neugewählten Gremiums findet am Dienstag, 14. November 2006 ebenfalls um 19.30 Uhr im Gemeindehaus statt. In dieser Sitzung erfolgt u.a. die Nachberufung von zwei weiteren Kirchenvorstandsmitgliedern. Die Einführung des neuen Kirchenvorstandes findet am 1. Adventssonntag, 3. Dezember 2006, im Festgottesdienst um 9.30 Uhr in unserer Kirche St. Kilian statt. Dazu sind Sie alle herzlichst eingeladen.  
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CVJM - Zeltlager 2006

 
  Unser Zeltlager stand dieses Jahr unter dem Motto: "Räuberlager". Deswegen hatten wir Gruppennamen wie Räuber Hotzenplotz, Panzerknacker, Ali Baba, Ronja Räubertochter usw.

 So ist es auch nicht verwunderlich, daß die Teilnehmer in vielen Spielen mit dem Thema konfrontiert wurden. Da gab es zum Beispiel Aufgaben wie Räuberpoker, Räuberflipper, Räuberknoten, um hier nur einige zu nennen. Natürlich hatten wir noch andere Spiele vorbereitet, um den Kindern und Jugendlichen ein kurzweiliges Zeltlager zu bieten. Auch der Sport kam nicht zu kurz und so wurden unter anderem ein Indiaka- bzw. Ball über die Schnur-Turnier veranstaltet.

In den Bibelarbeiten hörten die 54 weiblichen und 61 männlichen Teilnehmer Geschichten von Jesus und Petrus. Das Wetter hatte wie üblich seine Hochs und Tiefs, leider war es ungerecht verteilt. Die Jungs hatten besseres und die Mädchen leider schlechteres Wetter. Einige Zelte hielten dem starken Regen nicht Stand, doch auch das war kein Problem, denn einige Teilnehmerinnen waren gerne bereit, Schlafplatzsuchende aufzunehmen.

Insgesamt war das Feedback der Teilnehmer sehr positiv und viele meinten, daß sie nächstes Jahr auch wieder mitfahren wollen. Einen besonderen Dank möchte ich hiermit auch an die rund 35 Mitarbeiter aussprechen, ohne deren freiwillige Hilfe dieses Zeltlager nicht so erfolgreich verlaufen würde.

Die Zela-Leitung

Stefan Hammer und Peter Mechs jr.

 
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St. Margaretha erstrahlt in neuem Glanz

 
 
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Innenansicht von
St. Margaretha
Unsere Filialkirche St. Margaretha in Rennhofen wurde nach umfangreicher Renovierung im Sommer dieses Jahres wieder in den Dienst der Gemeinde gestellt. Die Kirche ist zu einem richtigen Schmuckstück geworden und lädt einmal im Monat die Gemeindeglieder aus Bottenbach und Rennhofen, aber auch aus unserer gesamten Kirchengemeinde, zum Gottesdienst ein.
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Gemütliches Beisammensein
nach dem Gottesdienst
vor der Kirche St. Margaretha
in Rennhofen.

Mit einem großen Fest haben die Bewohner von Bottenbach und Rennhofen wieder Besitz von "ihrer" Kirche genommen und dazu die gesamte Kirchengemeinde eingeladen.

Für die Ausrichtung dieses Festes und für die große Mithilfe bei der Durchführung der Maßnahme sei an dieser Stelle nochmals ganz herzlich den Gemeindegliedern aus Bottenbach und Rennhofen und besonders der Mesnerin, Frau Annette Derus und den Kirchenverwaltern aus Rennhofen, sowie Herrn W. Teufel für die Bauleitung, gedankt.

 
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  Sammlung Brot für die Welt / Advent ist im Dezember  
  48. Aktion .,Brot für die Welt" 2006/2007

Ecuador: Rund 600 Kleinbauern in der Provinz Ei Oro sind Mitglieder bei UROCAL Der Verband wurde in einem früheren Projekt von "Brot für die Welt" dabei unterstützt, Bio-Bananen für den Fairen Handel in Deutschland zu produzieren. Von 700 abgenommenen Kisten pro Woche im Jahr 2001 hat sich die Zahl inzwischen auf 3.000 Kisten pro Woche gesteigert.

Nun bekommen die Bauernfamilien Unterstützung, um den Anbau weiterer Produkte in ökologischer und nachhaltiger Weise auszuprobieren und ihre Erfahrungen auszutauschen Das Nahrungsangebot wird dadurch breiter und die Überschüsse können auf dem lokalen Markt verkauft werden. Hiervon profitieren vor allem die Frauen, die für die Ernährung der Familie und für die Vermarktung der Produkte zuständig sind.

Wie in Ecuador werden in vielen Projekten Bauern geschult und dabei unterstützt, ihre Anbaumethoden zu verbessern. In Sri Lanka z.B. kostet ein solcher Workshop für 25 Bauern ca. 160,- Euro.

Um effektiv und konkret die Ernährungssituation vieler Menschen weltweit verbessern zu können, brauchen wir Ihre Unterstützung!

Weitere Informationen finden Sie im Internet:
www.brot-fuer-die-welt-bayern.de

 
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Herzliche Einladung zum Kindergottesdienst

 
 

Der Kindergottesdienst findet an jedem Sonntag parallel zum Erwachsenengottesdienst um 9.30 Uhr statt.
Dies gilt auch für die Sommerferien!

Am ersten Sonntag im Monat beginnt der Kindergottesdienst gemeinsam mit den Erwachsenen in der Kirche. Die Kinder treffen sich rechts vorne auf den ersten Bänken oder sitzen bei ihren Eltern. Vor der Predigt gehen wir dann gemeinsam ins Gemeindehaus und setzen dort den Kindergottesdienst fort.
An allen weiteren Sonntagen beginnt der Kindergottesdienst gleich im Gemeindehaus (oberhalb der Kirche, Westeingang, 1. Stock).

Bitte motivieren Sie ihr(e) Kind(er) und bringen Sie es/sie zu uns. Sie können zum Eingewöhnen des Kindes auch gerne mitkommen. Wir freuen uns über jeden kleinen und großen Besucher!

Das Kindergottesdienst-Team

 
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Kirchenchorausflug in die "Fränkische"

 
  Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!Mit 61 Teilnehmern unternahm unser Kirchenchor am 17.September seinen Jahresausflug in die Fränkische Schweiz.

Unser Bild zeit die Teilnehmer vor der Kirche in Kunreuth. Dort gestaltete der Chor den Gottesdienst musikalisch aus.

 Weitere Etappenziele waren zum Mittagessen das Gasthaus in Regensberg, Egloffstein mit einer Burgführung, das Fränkische-Schweiz-Museum in Tüchersfeld und zum Abschluß Thuisbrunn, wo zum Abendessen Station gemacht wurde.

Kurz nach 21 Uhr traf die große Gruppe nach einem erlebnisreichen und schönen Tag wieder in Emskirchen ein.

 
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Kirchenvorstandswahlen 2006

 
 

Am 22. Oktober 2006 finden in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern wieder Kirchenvorstandswahlen statt. Rund 2,2 Millionen wahlberechtigte Jugendliche, Männer und Frauen sind aufgerufen, über die Zusammensetzung der evangelischen Kirchenvorstände zu entscheiden.

Der Kirchenvorstand ist das Team, das die Kirchengemeinde geistlich leitet. Er trägt die Verantwortung und trifft Entscheidungen für alle Aufgaben und Aktivitäten sowie für rechtliche und geistliche Fragen im Leben der Gemeinde. Dies betrifft z.B. folgende Bereiche:

  • Gottesdienst: Der Kirchenvorstand beschließt über die Einführung neuer Gottesdienstformen und die Gottesdienstzeiten.
     
  • Konfirmandenunterricht und Kindergottesdienst: Der Kirchenvorstand ist verantwortlich für die Planung und Inhalte des Konfirmandenunterrichtes und die Form des Kindergottesdienstes.
     
  • Kirchliche Gebäude: Der Kirchenvorstand entscheidet über die Überlassung der Gottesdienst- und Gemeinderäume für besondere Veranstaltungen.
     
  • Förderung des Gemeindeaufbaus und des Gemeindelebens: Der Kirchenvorstand unterstützt und fördert vor allem die Bereiche Diakonie, Mission, Männer- und Frauenarbeit, Jugendarbeit, Eltern- und Familiendienste, Kirchenmusik, Ökumene etc.
     
  • Finanzen: Er verwaltet das Ortskirchenvermögen. Er beschließt über den Haushaltsplan und Rechnung, die Erhebung des Kirchgeldes und stellt Mitarbeitende in der Kirchengemeinde ein.

Wahlberechtigt sind alle Mitglieder der Kirchengemeinde, die am Wahltag das 14.Lebensjahr vollendet haben und konfirmiert sind oder am Wahltag das 16. Lebensjahr vollendet haben.

Gehen Sie bitte zur Wahl und entscheiden Sie mit, wer Ihre Kirchengemeinde in den kommenden sechs Jahren leitet!

Ablauf der Wahl in unserer Kirchengemeinde

Der Wahlraum befindet sich im Gemeindehaus, Kirchplatz 6, Erdgeschoß. Wahlzeit ist von 8.30 Uhr bis 17.00 Uhr. Die Gemeindeglieder aus Rennhofen, Bottenbach und Wulkersdorf können in der Zeit von 10.30 Uhr bis 14.00 Uhr nur im FFW-Haus Rennhofen wählen. Die Gemeindeglieder aller anderer Ortsteile können von 8.30 Uhr bis 13.00 Uhr im Wahlraum in Emskirchen wählen.

Wahlmobil

Am Nachmittag kommt in alle Dörfer unserer Kirchengemeinde ein Wahlmobil, das auch denen, die am Vormittag nicht nach Emskirchen kommen können, die Teilnahme an der Wahl ermöglichen soll.

Unsere beiden Wahlmobile sind wie folgt unterwegs:
 

Wahlmobil 1   Wahlmobil 2
13.30 Uhr Elgersdorf
14.00 Uhr Gunzendorf
14.30 Uhr Grieshof
14.50 Uhr Borbath
15.20 Uhr Eckenberg
15.50 Uhr Ebersbach
16.10 Uhr Oberalbach
bis 16.30 Uhr
  13.40 Uhr Riedelhof
14.00 Uhr Flugshof
14.30 Uhr Neuschauerberg
15.00 Uhr Altschauerberg
15.45 Uhr Kaltenneuses
bis 16.10 Uhr

Bewohner dieser Ortsteile können nach 13.00 Uhr nicht mehr im Wahllokal in Emskirchen wählen, sondern nur noch im Wahlmobil in ihrem jeweiligen Ort, da die Wählerverzeichnisse mit dem Wahlmobil unterwegs sind.

Briefwahl

Wenn Sie am Wahltag an der Stimmabgabe verhindert sind haben Sie selbstverständlich auch die Möglichkeit der Briefwahl. Alle wahlberechtigten Gemeindeglieder haben im Laufe des Monats September einen Wahlausweis erhalten. Mit diesem können Sie ab sofort die Briefwahl beantragen. Die Wahlunterlagen werden Ihnen dann zugestellt oder können abgeholt werden. Sollten Sie keinen Wahlausweis erhalten haben, aber Mitglied unserer Kirchengemeinde sein, wenden Sie sich zur Klärung der Angelegenheit bitte an das Pfarramt.

Unsere Kandidatinnen und Kandidaten

Hier noch einmal unsere Kandidatinnen und Kandidaten in alphabetischer Reihenfolge:

1. Stefan Bernecker, Max-Planck-Straße 15a
2. Beate Dorn, Winterleite 5
3. Reinhard Eckardt, Flugshof 17
4. Waltraud Ernst, Eckenberg 6
5. Friedrich Gößwein, Am Bahnhof 2
6. Gisela Käßer, Bottenbacher Straße 25
7. Ulrike Kempe, Tannscharn 3
8. Peter Mechs, Bottenbach 12
9. Elfriede Popp, Elgersdorf 31
10. Georg Popp, Altschauerberg 11
11. Georg Popp, Richard-Wagner-Straße 23
12. Rudolf Rögner, Alte Steige 17
13. Jochen Satzinger, Erlanger Straße 13
14. Günther Schmidtlein, Bahnhofstraße 19
15. Inge Schroth, Waldstraße 4
16. Dietmar Sollner, Elgersdorfer Weg 25
17. Reinhold Werner, Tannscharn 6

Bilder der Kandidatinnen und Kandidaten und weitere Informationen finden Sie im letzten Kirchenboten (hier klicken)!

Bitte kommen Sie am 22. Oktober zur Wahl, bestimmen Sie mit, wer unsere Gemeinde in den kommenden sechs Jahren leitet und zeigen Sie Ihre Verbundenheit mit unserer Kirche durch Ihre Stimmabgabe.

Ihre Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Emskirchen

 
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  Julisammlung für den kirchlich-diakonischen Wiederaufbau in Mecklenburg  
  Wir danken allen Spenderinnen und Spendern ganz herzlich für die Gaben bei der Sammlung für die Sanierung und den Umbau der Evang. Kindertagesstätte und der Evang. Grundschule in Schönberg/ Mecklenburg in Höhe von 2.379 €. Ein großer Dank auch wieder an unsere treuen Sammlerinnen und Sammler die diese Summe in vielen Stunden zusammengetragen haben.

Nachzutragen gibt es, daß sich die Gesamtsumme der Sammlung für die Jugendarbeit im Juni, die von unseren Konfirmanden durchgeführt wurde, noch um 156,95 € auf insgesamt 1.158,42 € erhöht hat. Vielen Dank auch dafür.

 
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  Rückblick auf unser Gemeindefest am 25.6.2006  
  Mehrere hundert Besucher sind zu unserem Gemeindefest gekommen. Herzlichen Dank allen für den Besuch und allen, die aktiv am Gemeindefest beteiligt waren. Bei diesem Fest wird besonders deutlich, was wir für eine lebendige und "bunte" Gemeinde wir sind, wie viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sich mit ihren Fähigkeiten und Kräften einbringen und wie viele Menschen sich in großer Treue zu unserer Gemeinde halten.

Für die Renovierung unseres Gemeindesaals konnten wir aus dem Verkauf von Kaffee und Kuchen durch den CVJM, aus einem Resteverkauf unserer Bauhütte und aus dem Überschuß beim Getränkeverkauf 1.059,32 € erzielen. Der Eine-Welt-Verkauf erzielte 480 € und die Kollekte im Familiengottesdienst für unsere St. Kilianskirche betrug 245 €. Auch dafür nochmals ganz herzlichen Dank an alle, die sich beteiligt haben.

 
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  Erneuerung der Mauer am Kirchplatz (ehem. Friedhofsmauer)  
  Ein Team von Mitgliedern unserer Gemeinde hat in den letzten Wochen die baufällige Mauer hinter dem Gemeindehaus einer grundlegenden Instandsetzung unterzogen.

Für diesen selbstlosen Einsatz gilt es den Helfern unter der Leitung von Richard Kerschbaum ganz herzlich zu danken. Durch die Arbeiten wird die Mauer wieder für viele Jahrzehnte gesichert und erhalten. Da alle Arbeitsleitungen ehrenamtlich erbracht wurden, hat unsere Gemeinde nur die relativ geringen Materialkosten zu tragen.

Nochmals herzlichen Dank für diese großartige Leistung an alle die geholfen haben!

 
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Glücksbude Kirchweih 2006

 
  Seit Menschengedenken kann sich niemand an so schlechtes Kirchweihwetter wie in diesem Jahr erinnern. Dies hat auch unsere Glücksbude zu spüren bekommen. Der Erlös für unsere beiden Kindergärten St. Martin und St. Kilian fiel deshalb auch geringer als in den Vorjahren aus.

Trotzdem gilt es alles Loskäufern und den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern ganz herzlich für die Unterstützung und ihren Einsatz zu danken. Mit 3.556,59 € Erlös liegen wir zwar um 1088 € unter dem Ergebnis des Vorjahres, haben aber dankbar feststellen dürfen, daß die Emskirchner auch bei widrigen Wetterverhältnissen treu zu ihrer Glücksbude halten. Ein ganz besonderer Dank geht an das Ehepaar Dieter und Frieda Eschenlohr für ihren unermüdlichen Einsatz für unsere Glücksbude, nun schon über so viele Jahre hinweg. Und im nächsten Jahr ist wieder Kirchweih und unsere Glücksbude wartet auf ihre treuen Besucher und das alles bei dann hoffentlich schönem Spätsommerwetter.

 
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  Herbstsammlung 9. - 15. Oktober 2006  
  Zeit spenden - Freude gewinnen

"Seit einiger Zeit ist das Seniorenwohnheim der Diakonie für mich für mehrere Stunden in der Woche zu einem festen Anlaufpunkt geworden. Der Umgang mit alten Menschen macht mir Freude. Die Dame, die ich regelmäßig besuche, hat in der Nähe keine Angehörigen und freut sich über jede gemeinsame Stunde. Wir verbringen die Zeit mit Spaziergängen, Vorlesen aus der Tageszeitung oder einfach nur mit Erzählen. Ich kann teilhaben an ihren Lebenserfahrungen und spüre den Dank und die Freude, wenn sie mich mit einem Lächeln ungeduldig erwartet." (Peter H.)

So wie Peter H. gibt es inzwischen viele Menschen, die bereit sind, freiwillig und unentgeltlich ihre Fähigkeiten, Kenntnisse und Erfahrungen auch für Andere einzusetzen und sich ehrenamtlich in den verschiedensten Arbeitsbereichen der Diakonie zu engagieren.

(Anmerkung des Webmasters: Solch einen Besuchsdienst gibt es auch in Emskirchen!
Informationen finden Sie unter dem Stichwort "Diakonie" auf dieser Webseite oder wenn sie hier klicken!)

Für die Gewinnung, Begleitung, Aus- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen und die vielfältigen Leistungen diakonischer Arbeit bittet das Diakonische Werk Bayern anläßlich der Herbstsammlung vom 09. bis 15. Oktober 2006 um Ihre Unterstützung.

70 % der Spenden verbleiben im Dekanatsbezirk zur Förderung der diakonischen Arbeit vor Ort. 30 % der Spenden werden vom Diakonischen Werk Bayern zur Projektförderung in ganz Bayern eingesetzt.

Weitere Informationen im Internet: www.diakonie-bayern.de, bei ihrem örtlichen Diakonischen Werk sowie beim Diakonischen Werk Bayern, Herrn Harald Keiser, Tel.: 0911 / 93 54-361

 
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  Schlußwort  
  Was ich noch sagen wollte, liebe Gemeinde, ist, ...

... daß ich mich über die Ausstellung mit Gegenständen der Frömmigkeitspraxis des Judentums in unserer Kirche freue. Denn wir haben eine untrennbare und besondere Beziehung zu unseren jüdischen Brüdern und Schwestern. Sie sind Gottes erwähltes Volk wie wir seine geliebten Kinder sind. Diese Zusammengehörigkeit, die in dem Glauben an den einen Gott begründet ist, soll uns am Israelsonntag, jeweils am 10. Sonntag nach Trinitatis, immer neu vor Augen geführt werden. Das kann unsere Ausstellung zu den jüdischen Kultgegenständen vielleicht schaffen: ein besseres Kennenlernen jüdischen Glaubenslebens. Bereits beim diesjährigen Gemeindefest hatten wir ja zwei jüdische Gäste unter uns, deren Ziel es ist, mit Spendengeldern in Israel Wälder und Haine entstehen zu lassen. Vielleicht können wir da auch ein bißchen mithelfen, zumal jetzt , nach den kriegerischen Auseinandersetzungen, die doch vieles zerstört haben.

... daß wir zur Zeit die Vertretung für die Kirchengemeinden Dürrnbuch und Neidhardswinden übertragen bekommen haben. Bis zur endgültigen Entscheidung, ob beide Gemeinden mit Emskirchen zusammen zu einer Pfarrei verbunden werden oder doch nicht, werden wir tun, was wir können, daß es den dortigen Gemeindegliedern gut geht und das kirchliche Leben normal weiterlaufen kann. Aber auch Sie, liebe Gemeindeglieder, möchte ich bitten, die Kirchengemeinden Dürrnbuch und Neidhardswinden freundlich willkommen zu heißen. Weil unsere Arbeit als Pfarrerinnen und Gemeindehelfer dadurch vermehrt ist, wird das auch in Emskirchen hie und da zu spüren sein, sprich: manches dauert etwas länger, anderes muß gekürzt werden. Wo genau, das müssen wir noch sehen.

... daß ich mich in letzter Zeit viel mit dem Thema "Segen" beschäftige. Ich spüre beim Lesen, wie sehr die Kraft der guten Worte und Zusagen von Gott her, eine innere Heiterkeit und Geborgenheit in mir wach werden lassen. Deshalb möchte ich Ihnen diese Segenswünsche mit auf den Weg durch Herbst und Winter geben:

Als erstes:

"Möge der Atem Gottes in dir sein.
Möge dir das Feuer der Liebe,
das von Anfang an da war,
und der Friede dessen,
der Neues in dir schafft,
große Freude bringen,
tief in dein Herz hinein."
(daNoust)

Dann:

"Gott, segne meinen Nachbarn,
denn manchmal kann ich es einfach nicht."
(Peter Millar)

Und schließlich:

"Möge die Wärme der Sonne dich jeden Tag durchdringen.
Möge das Licht des Mondes dich jede Nacht liebkosen.
Mögen die Arme Gottes dich immer halten,
um dich vor Angst zu behüten,
vor Unheil zu schützen,
mit Liebe zu segnen,
in Frieden zu bewahren."
(Segensworkshop)

Ja, mögen Sie so gesegnet sein.

Herzlich grüßt Sie

Ihre Pfarrerin

Marianne Grajer-Hechtel

 

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