Der Kirchturm der Kirche St. Kilian  
     
  Der Kirchturm und die Glocken    
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  Der Turm  
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  Fakten zum Kirchturm  
  Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!Der Kirchturm ist das älteste Bauteil der Kirche. Er ist spätromanisch und wurde im zweiten Viertel des 13. Jahrhunderts gebaut.

Das Turm-Erdgeschoß dient heute als Gedächtnishalle für die Opfer der Weltkriege. Es war ursprünglich der Chorraum der Kirche. Nach der Vergrößerung des Kirchenschiffes 1788 wurde der Chorbogen zugemauert.

Eine Sonnenuhr zeigt die Stunde an.

Das oberste Turmgeschoß und die charakteristische Turmhaube wurden nach dem Dreißigjährigen Krieg im Jahr 1658 aufgesetzt, 1766 erfolgte der Anbau der Sakristei auf der Ostseite.

Der Turm besitzt nur auf der Südseite einen Balkon. Ein Blechwappen auf dem Balkongeländer trägt die (vergoldete) Aufschrift:
C(hristian) F(riedrich) C(arl) A(lexander) M(arkgraf) Z(u) B(randenburg) 1777.

 
 
 

Die Kirchturmspitze

 
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Das Dach des Turmes läuft sehr schlank auf seine Spitze zu.

Den Abschluß ganz oben bildet ein vergoldeter Stern.
Darunter die Wetterfahne mit einer kleinen Kugel
als Gegengewicht.

Darunter ein Kreuz im Umriß, das aus gebogenen
Metallstangen (Kupfer) hergestellt ist.

Den Übergang zum eigentlichen Dach bildet die große
vergoldete Kugel, in der Dokumente eingelegt wurden.

Das Dach ist mit schwarzem Schiefer eingedeckt.

 

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  Die Glocken  
  Im Kirchturm der Kirche St. Kilian hängen sechs Glocken. Für einen Ort von der Größe Emskirchens ist das ein ziemlich großes Geläute.

Bemerkenswert ist, daß alle sechs Glocken - anders als in manchen anderen Kirchen - so aufeinander abgestimmt sind, daß man sie alle gleichzeitig läuten kann, ohne daß eine Disharmonie entsteht.

Von den sechs Glocken wurde eine um 1300, eine zweite 1425 gegossen. Ihr hohes Alter und ihr Kunstwert bewahrten diese Glocken im Jahr 1917 vor der Einschmelzung. So mußten 1917 nur zwei Glocken für Kriegszwecke abgegeben werden: Eine Glocke aus dem Jahr 1874, 153 kg schwer, und die Glocke der Friedhofskirche, 42 kg schwer.

Nach dem Krieg wurden im Jahr 1924 zwei Glocken aus Klangstahl (Ton gis und ais) angeschafft. Diese wurden im Jahr 1969 durch neue Glocken ersetzt.

Hier die Bilder der Glocken mit den Inschriften:

 
 
Gegossen ca. 13. Jh.
Gießer unbekannt
Inschrift:
"nos cum prole,
pia benedicat
virgo Maria"
(Übersetzung)
Gewicht ca. 350 kg
Ø 820 mm
Ton d''
Marienglocke
 
Gegossen 1969
Gießer: Schilling
Inschrift:
Sankt Margaretha
Jeremia 29,13-14
(Text)
23. August 1968
Gewicht ca. 135 kg
Ø 615 mm
Ton f''
Sankt Margaretha
 
Gegossen 1969
Gießer: Schilling
Inschrift:
Sankt Bartholomaeus
Bis hierher hat mich
Gott gebracht
Emskirchen 1969
Gewicht ca. 420 kg
Ø 905 mm
Ton h'
Sankt Bartholomaeus
 
             
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Marien- und Laurentiusglocke
Gewicht ca. 1000 kg
Ø 1200 mm
Ton g'
Inschrift:
"Haec kampana fusa
est in honorem
sanctae Mariae
virginis et Laurentii,
anno dom.
MCCCCXXV"
(Übersetzung)
Gegossen 1425
Gießer: unbekannt
 
Christus-
glocke
Gewicht ca. 2000 kg
Ø 1530 mm
Ton d'
Inschrift:
Jesus Christus
Gottes Sohn
Heiland
Kirchengemeinde
Emskirchen
31. Oktober 1968
Gegossen 1969
Gießer: Schilling
 
Glocke
Sankt Kilian
Gewicht ca. 700 kg
Ø 1020 mm
Ton a'
Inschrift:

Sankt Kilian

Emskirchen
1968

Gegossen 1969
Gießer: Schilling
 
             
  Übersetzung des Textes der Marienglocke: (Zur Marienglocke)
"Es segne uns mit ihren frommen Nachkommen die Jungfrau Maria"
 
     
  Jeremia 29,13-14 (Zur Glocke St. Margaretha)
13 Ihr werdet mich suchen und finden; denn wenn ihr mich von ganzem Herzen suchen werdet,
14 so will ich mich von euch finden lassen, spricht der HERR, und will eure Gefangenschaft wenden und euch sammeln aus allen Völkern und von allen Orten, wohin ich euch verstoßen habe, spricht der HERR, und will euch wieder an diesen Ort bringen, von wo ich euch habe wegführen lassen.
 
     
  Übersetzung des Textes der Marien- und Laurentiusglocke: (Zur Glocke)
Diese Glocke ist gegossen worden zu Ehren der Hl. Jungfrau Maria und des Hl. Laurentius im Jahre 1425."
 
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  Die Aussicht  
  Der Turm besitzt einen Balkon auf der Südseite. Von ihm aus hat man einen guten Ausblick auf den alten Ortskern.

Da die neuen Ortsteile teilweise höher liegen als der Kirchturm, ist Emskirchen heute nicht mehr vollständig vom Kirchturm aus zu überblicken.

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  Blick nach Osten auf die Eisenbahnbrücke
der Hauptstrecke Würzburg - Nürnberg,
unter der die Straße nach Erlangen verläuft.
  Blick auf Teile des alten Ortskerns
nach Westen mit den Gasthöfen (links)
"Rotes Herz" und Brandenburger Hof".
Im Hintergrund die Auferstehungskirche.
 
  Der Blick zeigt den alten Ortskern mit dem Gasthof Goldener Hirsch in der Mitte an der ehemaligen Bundesstraße 8.
Dahinter die ehemalige Brauerei mit dem Stufengiebel.
Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster! Der Gasthof "Goldener Hirsch" hat als ehemalige Posthalterei eine lange und bewegte Geschichte.
Im Vordergrund ist auch die Aurach zwischen den Bäumen zu erkennen.
 
         
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  Blick auf das Pfarrhaus mit dem neuen Anbau   Das alte Pfarrhaus wurde zum neuen Rathaus
und erhielt auch einen modernen Anbau.
 
         
  Einige herrliche Fachwerkhäuser
haben die Jahrhunderte überdauert
und prägen das Ortsbild
von Emskirchen.
Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster! Blick auf die Straße nach Westen,
die nach Neustadt/Aisch
und Ansbach führt.
 

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