Die Orgel in der Auferstehungskirche  
     
  Die Orgel in der Auferstehungskirche    
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  Der Neubau der Orgel im Jahr 2003  
     
  Nach der Renovierung der Auferstehungskirche im Jahr 2002 wurde auch die Orgel überprüft. Es stellte sich heraus, daß die Orgel nicht mehr reparaturfähig war.

Sie war 1946 aus alten Teilen der Orgel aus der Kirche St. Kilian zusammengebaut worden. Die Pfeifen waren jetzt vom Zinnfraß und teilweise vom Holzwurm befallen.

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  Daraufhin beschloß der Kirchenvorstand, eine neue oder gebrauchte Orgel anzuschaffen. So sah die Orgel bis zum Jahr 2003 aus.  
  Kurz darauf erhielt der Kirchenvorstand ein günstiges Angebot einer gebrauchten Orgel. Das gebrauchte Orgelpositiv stammt von der Orgelbaufirma Gebr. Link aus Giengen. Es wurde 1995 als einmanualiges Instrument mit Pedal und mechanischer Schleiflade erbaut und war bisher als Leihinstrument für Kirchengemeinden, die eine Orgel bestellt hatten, eingesetzt.  
       
  Orgelbau Auferstehungskirche - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster! Orgelbau Auferstehungskirche - Bei Klick: Vergrößerung in einem neuen Fenster!Die Orgelbaufirma
Markus Riefle
Klosterstr. 4,
89426 Mödingen,
Tel.: 09076/958331,
erhielt den Auftrag,
das gebrauchte Orgelpositiv zusätzlich mit einem Register Subbass 16’ und einer Verlängerung Gedeckt 8’ zu versehen. Markus Riefle war vorher bei der Orgelbaufirma Link beschäftigt und hatte das Instrument mitkonzipiert.
 
  Elektrische Verdrahtung.  
  Die Pfeifen dieser beiden Baß-Register stammen von der ehemaligen "Strebel-Orgel" aus dem Jahr 1888 aus der Evang. Kirche St. Kilian. Sie waren 1946 in die Orgel der Friedhofskirche (jetzt Auferstehungskirche) eingebaut worden. Diese alten Pfeifen zeichnen sich durch eine sehr gute Qualität aus.  
       
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  Die Pedale für die
Baß-Pfeifen werden
vorbereitet.
Die Anschlüsse für die
Baß-Pedale am Spieltisch
sind vorbereitet.
Die Kontakte werden
an die Pedale angebracht.
 
         
  Da die Aufschnitte an den Pfeifen nicht mehr paßten, mußten neue Aufschnittblätter in die Pfeiffen eingearbeitet werden.  
         
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Die eigenständige Windanlage
des Pedals
 
  Baß-Pfeife mit neu eingearbeitetem Aufschnittblatt  
  Das zusätzliche Baß-Register Subbaß 16' wird über das Pedal elektrisch angesteuert. Es steht auf einer eigenen Windlade hinter dem Orgelpositivgehäuse. Orgelpositiv und Pedalanlage verfügen jeweils über eine eigene Windanlage.  

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  Ein Blick in das Innere
der Orgel: Noch fehlen
viele Pfeifen.
Die Baß-Holzpfeifen
liegen zum Einbau bereit.
Die Holz- und Metallpfeifen
sind auf engstem Raum
angeordnet.
 

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  Die Kraftübertragung von den Tasten zu den Ventilen
funktioniert durch Stäbe und Hebel.
Hier ein Blick auf die
fertig eingebauten Baß-Pfeifen.
 
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  Orgelgehäuse, Manual und Pedal  
     
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  Das Gehäuse wurde aus massivem Eichenholz in Rahmen- und Füllungstechnik hergestellt. Auch die höhenverstellbare Orgelbank besteht aus massivem Eichenholz.
Die Tasten des Spieltisches bestehen aus Nadelholz mit Ebenholzauflage bzw. Ebenholz mit Beinauflage.
Die Pedalklaviatur besteht aus massivem Eichenholz, teilweise Beläge aus Ebenholz.
 
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  Die Register / Disposition  
     
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  Die Registerzüge rechts und links des Manuals sind mechanisch zu betätigen. Die Manubrien (Registergriffe) sind aus Zwetschge gedrechselt und tragen handbeschriftete Registerschilder aus Porzellan.  
       
 
Manual C - g''', 70 mm WS:
  • Gedeckt 8''
  • Praestant 4'
  • Rohrflöte 4'
  • Octave 2'
  • Quinte 1 1/3'
Pedal C - f'
  • Gedecktbass 8'
  • Subbass 16'
 
     
  Festgestellte Stimmung: 445,0 Hz bei 24,5° Celsius und 70% relative Luftfeuchtigkeit.  
       
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