| Die Auferstehungskirche | ||||
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| Die Geschichte der Auferstehungskirche | ||||
Die
Auferstehungskirche (bis 2001 schlicht
"Friedhofskirche" genannt) wurde 1705-1706 von Hugenotten als quadratischer Saalbau
mit Spitzbogenfenstern erbaut. Sie hatte ihre ursprüngliche Aufgabe darin, den der Heimat beraubten Hugenotten (wegen ihres evangelischen Glaubens Vertriebene aus Frankreich) Zufluchtsort zu sein. Sie sollte ihnen religiöse Geborgenheit vermitteln, ein Ort der Begegnung mit Gott und der Hoffnung auf eine neue Zukunft sein. Noch heute zeugen manche Emskirchener Namen von der Herkunft aus Frankreich. Der Betsaal lag damals am Rand des Ortskerns von Emskirchen, leicht erhöht zwischen den Straßen nach Neustadt/Aisch und Ansbach. Wahrscheinlich hatte er ein Satteldach, dessen First in Ost-West-Richtung verlief. Die Bauweise war sehr einfach. Wie bei den Renovierungsarbeiten festgestellt wurde, hob man damals einfach flache Gräben aus, in die man Feldsteine kippte. Man hielt es nicht einmal für nötig, die Steine möglichst sauber zu schlichten. Dieses aus heutiger Sicht völlig mangelhafte Fundament trug den Bau bis heute, also knapp 300 Jahre lang, so gut, daß die Wände trotz des Schwerlastverkehrs der vorbeiführenden Straßen keine Risse zeigen. Die Fenster waren breiter, als heute, die seitlichen Türen und der Chor waren nicht vorhanden. Dafür waren auf der Westseite zum Friedhof hin Öffnungen, die wahrscheinlich mit dem späteren Einziehen der Empore zugemauert wurden. 1823 erwarb die Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde das Gebäude. 1824 wurde der neue Friedhof angelegt, als der Platz um die Hauptkirche nicht mehr ausreichend war. Von dieser Zeit an ist sie als Friedhofskirche bekannt. 1866 wurde der ehemalige Betsaal umgebaut.
Nach dem 2. Weltkrieg wiederholte
sich schicksalhaft diese Bedeutung des Kirchleins:
Im Jahr 1999 beschloß der Kirchenvorstand die derzeit letzte Renovierungsmaßnahme. Beauftragt wurde der Architekt Gustav Dürler aus Emskirchen, der sich mit sehr großem Engagement für die Renovierung einsetzte. Unterstützt wurde er durch den zahlreichen Einsatz von ehrenamtlichen Helfern, die hunderte von Arbeitsstunden mit einbrachten und so die Renovierungskosten wesentlich verminderten. Dafür sei noch einmal herzlich gedankt!
Am 25.11.2001 war die Renovierung abgeschlossen und die Kirche wurde in einem Festgottesdienst neu eingeweiht. Zugleich erhielt sie ihren neuen Namen. Sie heißt jetzt "Auferstehungskirche". Damit wird sie ihrer Funktion als Friedhofskirche gerecht und richtet doch die Blicke der Menschen über den Tod hinaus auf die Hoffnung, die wir in Jesus Christus haben. |
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| Das Altarkreuz in der Auferstehungskirche | ||||
| Jetzt können die
evangelischen und die katholischen Christen das Kirchlein
am Friedhof wieder für Beerdigungsgottesdienste nutzen,
um hier Abschied von ihren lieben Angehörigen zu nehmen.
Beabsichtigt ist auch, sie in Zukunft vermehrt auch für
andere Veranstaltungen zu nutzen, wie Konzerte oder
Vorträge. Die Gemeinde kann nun wieder stolz auf ihre schöne "Friedhofskirche" sein. Die in frischen Farben leuchtenden Fenster werden abends von innen her beleuchtet und sind ein besonders schöner Lichtblick im Ortsbild von Emskirchen. |
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| In der Kirche befinden sich zwei
Erinnerungstafeln: Die nördliche Tafel erinnert an die Pfarrfamilie Cloeter, die in Emskirchen gewirkt hat. Die südliche Tafel erinnert an die Pfarrfamilie Bauer. Ein Pfarrer aus dieser Familie ist im 1. Weltkrieg gefallen. |
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