| Kinderbibelwoche
2004 Familiengottesdienst |
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Familiengottesdienst |
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| Gespannt warteten die Kinder, Eltern
und die anderen Gemeindeglieder auf den Beginn des Gottesdienstes. Die Kirchenglocken stimmten die Versammelten auf den Gottesdienst ein. |
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| 1. Orgelvorspiel | |||
| 2. Begrüßung und Abkündigungen | |||
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| Der Gemeindehelfer Jürgen Bär
begrüßt die Kinder, Eltern und Gemeinde. |
Wichtige Informationen aus der Kirchengemeinde wurden verlesen. |
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| 3. Eingangslied: Komm und feier | |||
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| 4. Eingangswort: | |||
| 4. Eingangsgebet: | |||
| Wir
beten: Herr, unser Gott! Sei du jetzt mitten unter uns. Öffne unsere Herzen für dein Wort und sprich auch zu uns, damit dieses Haus sich als dein Haus erweist. Dir sei Ehre in Ewigkeit. Amen. |
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| 5. Lied: Danke, Herr Jesus | |||
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| 6. Hinführung: Jakobs Wanderbuch wird geöffnet | |||
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| 7. Vorstellung 1. Tag: - 4. Klasse Thema: Gott sagt trotzdem "Ja" | |||
![]() Jakob erschleicht sich den Segen 1. Mose 25,19-28 und 1. Mose 27,1-45 |
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| 8. Lied: Gott hat einen Plan für dich | ||||||||||
| 9. Vorstellung 2. Tag: - 3. Klasse Thema: Gott begegnet Jakob | ||||||||||
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| 10. Lied: Gott, dein guter Segen Vers 1 - 3 | ||||||||||
| 11. Vorstellung 3. Tag: - 2. Klasse Thema: Mit Gott kann ich kämpfen | ||||||||||
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| - Am Fluß Jabbok kämpft Jakob mit Gott (1. Mose 29-31 und) 1. Mose 32,23-33 | ||||||||||
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| 12. Lied: Gott, dein guter Segen Vers 4 - 6 | ||||||||||
| 13. Vorstellung 4. Tag: - Vorschulgruppe und 1. Klasse Thema: Gott versöhnt die Brüder | ||||||||||
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![]() Die Gruppenbilder der Vorschulgruppe (oben) und der 1. Klasse (links) |
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Esau und Jakob finden wieder zueinander 1. Mose 33,1-20 |
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| 14. Lied: A Karawani Die Vorschulgruppe und die Kinder der 1. Klassen zogen dann als Karawane mit dem Lied "A karawani" durch die Kirche. |
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| 15. Geschichte: 1. Mose 35,1-15 - Jürgen Bär erzählt: | ||||||||||
| Jakob
ist wieder zurückgekommen in das Land seines Vaters. Er
hat sich mit Esau versöhnt. Die Wanderung ist vorbei.
Sie haben angefangen, sich Hütten zu bauen und seßhaft
zu werden.
"Übrigens, gestern hab ich die Frauen von Esau besucht!", erzählt Lea. "Also es ist schon interessant. Die haben so süße, kleine Götterfiguren. Unheimlich praktisch, wenn du mich fragst. Schau her! Die Basemat, eine der Frauen von Esau, hat mir eine geschenkt." "Was meinst du? Was ist daran so praktisch?" Lea antwortet: "Na, die kannst du überall mitnehmen. Die kann man umhängen. Wenn ich Hilfe brauche, dann kann ich meinen Gott vor mich hinstellen und ihn anbeten. Und danach kann ich ihn wieder umhängen. Ist das nicht viel praktischer, als dein großes Götterbild? Ich hab mich sowieso gewundert, daß du es damals unter deinem Sattel verstecken konntest, ohne daß dein Vater es gemerkt hast." "Ich weiß schon - du bist neidisch, weil ich allein bisher ein Götterbild hatte", meint die Rahel. "Aber zugeben muß ich schon: So eine Taschengott-Ausführung ist auch nicht schlecht - wirklich praktisch."
Lea moserte: "Jetzt sollen wir hier schon wieder fort? Gestern habe ich den Kindern gesagt, sie sollen einen Garten anlegen. Was wird dann daraus?" Auch Rahel ist nicht begeistert. "Du weist doch: Die Amme von der Rebekka, die Debora, ist schon so alt. Für sie ist die Wanderung jetzt zu anstrengend!" Auch die Kinder sind nicht begeistert: Josef klagt: "Dann können wir ja nicht mehr mit Esaus Kindern spielen." Aber Jakob läßt sich nicht erweichen. "Ich habe es Gott versprochen - ich muß mein Versprechen auch halten." Da hält die Lea ihren 'Taschengott' hoch und ruft fröhlich: "Na ja, jetzt kann sich gleich zeigen, wie praktisch so ein Gott ist. Da hab ich wenigstens nicht so viel mitzuschleppen!" Rahel fügt an: So schwer ist mein Gottesbild auch wieder nicht. Und wozu haben wir Tiere. Die tragen das für mich!" Jakobs Augen blicken plötzlich ganz finster. Er wendet sich an Lea: "Zeig her! Was hast du da!" Lea hält Jakob ihren neuen 'Gott' hin. "Ist er nicht praktisch? So handlich?" "Wir können diese Götzen nicht mehr behalten! - Auch dein Gottesbild nicht, Rahel." Ich habe damals geschworen: Wenn Gott mich segnet und so führt, daß ich gesund wieder zu meinen Vater zurückkommen, dann will ich ihm allein dienen - und das gilt auch für alle, die zu meiner Familie gehören. Diese Götzen müssen weg! Die können ja doch nicht helfen! Und auch euere Ohrringe müssen ab. Denn die tragen auch Bilder von Götzen. Gebt sie her!" "Aber Jakob! Wen sollen wir dann anbeten?" Jakob schaut sie an: "Ihr betet meinen Gott an. Den kann man zwar nicht sehen - aber er ist da! Das ist besser als bei diesen Götzenbildern: die kann man sehen - aber es ist kein Gott da! Mein Gott ist derselbe, den schon Abraham und mein Vater Isaak angebetet haben. Ihr wißt, wie schrecklich Isaak seinen Gott erfahren hat - immerhin lag er schon auf dem Opferaltar und Abraham wollte ihn opfern, als Gott eingriff. Die wunderbare Rettung durch den Tausch mit einem Widder - da hat sich Gott wirklich barmherzig gezeigt. Und ihr kennt auch die Geschichten, die Abraham mit Gott erlebt hat. Isaak hat doch davon immer wieder erzählt. Und jetzt kann ich auch eigene Geschichten mit Gott erzählen: Ich habe mit ihm gesprochen und seine Boten, die Engel, gesehen. Gott hat mit mir gekämpft, eine ganze Nacht lang - und ich werde durch mein Hinken immer wieder an diese Nacht erinnert. Und Gott hat mich behütet! Er hat mich gesegnet - schaut, wie reich und wie zahlreich wir geworden sind! Ist das nicht genug, um diesem Gott allein zu vertrauen? Ihr solltet euch schämen, solche toten Götzen anzubeten! Gebt sie her! Ich werde sie vergraben." Jakob sammelte alle Götzen und Ohrringe ein - auch bei den Knechten und bei seinen Kindern. Er vergrub alles unter einem Baum. Am nächsten Morgen mußten sich alle besonders gut waschen und neue Kleider anziehen. Jakob wollte Gott die Ehre geben - auch dadurch, daß seine Angehörigen und alle Knechte und Mägde gut gekleidet waren.
Jakob baute einen Altar und sie feierten gemeinsam einen Dank-Gottesdienst. Sie blieben länger dort. Debora, die alte Amme der Rebekka, starb und wurde unter einer Eiche begraben. Sie beklagten ihren Tod. Und in einer Nacht erschien Gott dem Jakob wieder und redete mit ihm: Und er bestimmte: "Du sollst jetzt nicht mehr Jakob heißen! Du sollst jetzt Israel heißen, weil Gott mit dir gekämpft hat!" Israel, das heißt: 'Gott kämpft!' Und Gott sprach: "Ich bin der allmächtige Gott. Sei fruchtbar und mehre dich. Ein Volk und eine Menge von Völkern sollen von dir kommen. Und das Land, das ich Abraham versprochen habe, will ich deinen Nachkommen geben."
Auch uns segnet
Gott. Auch wir sind in seinem Arm geborgen. Deshalb
wollen wir jetzt im Lied Gott loben. |
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